{"id":99607,"date":"2026-05-27T10:13:10","date_gmt":"2026-05-27T08:13:10","guid":{"rendered":"https:\/\/mm.group\/news\/mmgroup\/meeting-customer-demand-for-circular-packaging\/"},"modified":"2026-05-27T10:51:26","modified_gmt":"2026-05-27T08:51:26","slug":"nachhaltige-verpackungen-als-antwort-auf-wachsende-kundenerwartungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mm.group\/de\/news\/packaging\/nachhaltige-verpackungen-als-antwort-auf-wachsende-kundenerwartungen\/","title":{"rendered":"Nachhaltige Verpackungen als Antwort\u00a0auf\u00a0wachsende\u00a0Kundenerwartungen"},"content":{"rendered":"<section id=\"block_212fd91121f3576c0821e13dcf349a64\" data-block_212fd91121f3576c0821e13dcf349a64 class=\"content-basic-post align transparent  container-bg \">\n  <div class=\"container-post\">\n    <div class=\"content\"><p>Verbraucher erwarten zunehmend Verpackungen, die den Kreislauf schlie\u00dfen. Studien zeigen, dass <strong>Recyclingf\u00e4higkeit und Recyclinganteil weltweit durchg\u00e4ngig zu den wichtigsten Nachhaltigkeitspriorit\u00e4ten z\u00e4hlen<\/strong>. Diese Nachfrage spiegelt sich immer st\u00e4rker im Verpackungsdesign wider: Monomaterial-Kartonl\u00f6sungen, die gezielt f\u00fcr das Recycling entwickelt wurden, unterst\u00fctzen zirkul\u00e4re Materialstr\u00f6me, indem sie komplexe Laminatstrukturen reduzieren und den Einsatz recycelter Fasern erh\u00f6hen. In Europa, wo bereits rund 85-86% des Kartonmaterials recycelt werden, st\u00e4rkt dies zus\u00e4tzlich die<strong> hohe Kreislaufleistung<\/strong> der Branche.<\/p>\n<p>Diese Entwicklungen zeigen sich branchen\u00fcbergreifend, von Duftverpackungen bis hin zu Verpackungen f\u00fcr Lebensmittel und Getr\u00e4nke.<strong> Marken setzen zunehmend auf leichtere, sortenreine Designs und nachf\u00fcllbare Systeme, um sowohl den Erwartungen der Verbraucher als auch regulatorischem Druck gerecht zu werden<\/strong>. Gleichzeitig ist hervorzuheben, <a href=\"https:\/\/mm.group\/de\/news\/board-paper\/ohne-recyclingkarton-gibt-es-keine-kreislaufwirtschaft\/\">dass recycelter Karton ein zentraler Baustein einer echten Kreislaufwirtschaft ist<\/a>. Dieser Artikel beleuchtet aktuelle Verpackungstrends und zeigt anhand von Daten und Insights von MM, wie Transparenz und belastbare Nachweise die Glaubw\u00fcrdigkeit der Circularity-Claims Ihrer Marke st\u00e4rken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Trends bei kreislauff\u00e4higen Verpackungen im Food &amp; Beverage Bereich<\/strong><\/h2>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/mm.group\/de\/packaging\/markte\/essen-getranke-packaging\/\">Food &amp; Beverage Sektor<\/a> werden <strong>Verpackungstrends gleicherma\u00dfen durch Sicherheits- und Nachhaltigkeitsanforderungen bestimmt<\/strong>. Bei gek\u00fchlten und tiefgek\u00fchlten Produkten kommen zunehmend Monomaterial-Kartons sowie faserbasierte Trays zum Einsatz. Verbraucher legen zwar weiterhin gro\u00dfen Wert auf Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit, dennoch bewerten inzwischen fast <strong>vier von zehn Europ\u00e4ern die Umweltwirkung eines Produkts beim Kauf als \u201esehr wichtig\u201c<\/strong>. Besonders relevant ist dabei, dass Recyclingf\u00e4higkeit weltweit als wichtigste Nachhaltigkeitseigenschaft von Verpackungen gilt.<\/p>\n<p>Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die j\u00fcngste Ausweitung der haushaltsnahen Recyclingsysteme in den USA: Inzwischen k\u00f6nnen Verbraucher in <strong>20 % der US-St\u00e4dte<\/strong> recycelbare Papierbecher \u00fcber die Papier-Recyclingtonne entsorgen.<\/p>\n<p>In der Praxis reagieren Marken darauf, indem sie Kartonverpackungen gezielt f\u00fcr bestehende lokale Papierrecyclingstr\u00f6me konzipieren und Verpackungen konsequent leichter gestalten. Verpackungsdesign-Trends wie reduzierte Laminierungen und faserbasierte Umverpackungen reduzieren den Materialeinsatz, denn <strong>weniger ist tats\u00e4chlich mehr<\/strong>, wenn leichtere Designs Kosten und Emissionen senken. Auch Pfand- und R\u00fccknahmesysteme werden zunehmend \u00fcber Getr\u00e4nkeflaschen hinaus auf Lebensmittelverpackungen ausgeweitet.<\/p>\n<p>Um Unternehmen bei dieser Entwicklung zu unterst\u00fctzen, <a href=\"https:\/\/mm.group\/de\/news\/mmgroup\/den-zirkulaeren-wandel-im-vereinigten-koenigreich-mit-faserinnovation-vorantreiben\/\">bietet MM Group Monomaterial-Kartonl\u00f6sungen an<\/a>, die weniger Kunststoff und mehr recycelte Fasern enthalten und dadurch gezielt f\u00fcr Recyclingf\u00e4higkeit konzipiert sind. Das Ergebnis sind <strong>vollst\u00e4ndig faserbasierte Trays und Verpackungsl\u00f6sungen<\/strong>, die in ihrer Leistungsf\u00e4higkeit mit Kunststoff vergleichbar sind. So k\u00f6nnen Produkte beispielsweise die Obstschalen von MM aus recycelten Fasern nutzen, die eine bessere Luftzirkulation erm\u00f6glichen und gleichzeitig Kunststoffeinlagen ersetzen. Durch den h\u00f6heren Recyclinganteil tr\u00e4gt die Zusammenarbeit mit MM zudem dazu bei, Holz- und Wasserressourcen zu schonen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-99529\" src=\"https:\/\/mm.group\/wp-content\/uploads\/circular-packaging-trends-in-food-and-beverage-mobile.webp\" alt=\"MM Group's recycled-fibre fruit basket, an example of circular packaging trends replacing plastic in the Food and Beverage sector.\" width=\"800\" height=\"800\" \/><\/p>\n<h2><strong>Trends bei kreislauff\u00e4higen Verpackungen im Beauty &amp; Fragrance Bereich<\/strong><\/h2>\n<p>Im Bereich <a href=\"https:\/\/mm.group\/de\/packaging\/markte\/beauty-personal-care-packaging\/\">Beauty &amp; Personal Care<\/a> pr\u00e4gen Nachhaltigkeitstrends zunehmend die Gestaltung von Duft- und Hautpflegeverpackungen. <strong>Luxusmarken setzen verst\u00e4rkt auf nachf\u00fcllbare L\u00f6sungen:<\/strong> Eine aktuelle Studie zeigt, dass 59 % der Luxusverbraucher inzwischen nachf\u00fcllbare oder modulare Verpackungen bevorzugen und mehr als die H\u00e4lfte bereit ist, f\u00fcr recycelte oder wiederverwendbare Materialien mehr zu bezahlen. Dies steht im Einklang mit \u00fcbergeordneten Trends im Beauty Packaging hin zu <strong>langlebigen, wiederverwendbaren Verpackungssystemen<\/strong>. Prestige-Parfums werden heute beispielsweise h\u00e4ufig in Glas- oder Metallflaschen angeboten, die f\u00fcr mehrfaches Nachf\u00fcllen konzipiert sind. Eine f\u00fchrende Marke konnte dabei das Flaschengewicht um 22 % reduzieren und gleichzeitig die Recyclingf\u00e4higkeit erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Auch <strong>Hautpflegeprodukte<\/strong> werden in einfacheren, recyclingfreundlich konzipierten Verpackungsstrukturen angeboten (z. B. Karton-Compacts statt Kunststoffl\u00f6sungen). Die Faserkompetenz der MM Group unterst\u00fctzt Marken auch hier. Durch den Verzicht auf synthetische Polymerbeschichtungen eignen sich unsere fettbest\u00e4ndigen Kartonl\u00f6sungen ideal f\u00fcr hochwertige Verpackungen und bleiben gleichzeitig vollst\u00e4ndig kompatibel mit bestehenden Recyclingstr\u00f6men.<\/p>\n<p>Technologische Entwicklungen wie Smart Packaging (z. B. QR-Codes, die lokale Recyclingvorgaben erkl\u00e4ren) gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig sind die grundlegenden Anforderungen an Kreislauff\u00e4higkeit im Packaging bereits sehr hoch. Verbraucher sehen Verpackungen zunehmend als direkten Ausdruck von Markenwerten, weshalb Beauty-Marken nachhaltige Verpackungstrends sichtbar kommunizieren. Als f\u00fchrender europ\u00e4ischer Hersteller faserbasierter Verpackungsl\u00f6sungen <strong>arbeitet MM mit Marken an Refill-Programmen und Kartonl\u00f6sungen mit Recyclinganteil, um diese Nachfrage zu erf\u00fcllen. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Trends und Erkenntnisse zur kreislauff\u00e4higen Verpackungsindustrie<\/strong><\/h2>\n<p>Branchen\u00fcbergreifend zeigen nachhaltige Verpackungstrends klar in eine Richtung: <strong>leichte Monomaterial-Designs mit nachgewiesener Kreislauff\u00e4higkeit.<\/strong> Globale Studien best\u00e4tigen, dass Verbraucher \u2013 auch wenn Umweltfaktoren hinter Preis und Qualit\u00e4t stehen \u2013 mehrheitlich bereit sind, f\u00fcr nachhaltige Verpackungen mehr zu bezahlen. Besonders j\u00fcngere und einkommensst\u00e4rkere Konsumenten treiben diese Entwicklung voran. Auch die Forschung von MM best\u00e4tigt dies: <strong>Verbraucher bevorzugen recycelte Materialien und belohnen Marken, die ihren Materialeinsatz optimieren.<\/strong><\/p>\n<p>Auch regulatorische Entwicklungen beschleunigen den Wandel. Die<a href=\"https:\/\/mm.group\/de\/ppwr\/\"> neuen EU-Verpackungsvorschriften (PPWR)<\/a> setzen Anforderungen an Recyclingf\u00e4higkeit und Recyclinganteile und lenken Verpackungen damit zunehmend in Richtung faserbasierter Alternativen. Gleichzeitig bereitet sich die Branche bereits vor: Zu den aktuellen Trends z\u00e4hlen die Entwicklung von Hybridkartons (Mischung aus Prim\u00e4rfasern und hochwertigen Recyclingfasern) sowie Barrierebeschichtungen ohne fluorierte Polymere.<\/p>\n<p>All diese Entwicklungen folgen einem datenbasierten Ansatz: <strong>Um optimierte Kartonl\u00f6sungen zu entwickeln, stellt MM Lebenszyklusanalysen und zertifizierte Umwelt-Fu\u00dfabdr\u00fccke bereit<\/strong>. Kurz gesagt: Die Branche versteht Kreislaufwirtschaft l\u00e4ngst nicht mehr nur als Haltung, sondern auch als wirtschaftlichen Faktor. Auch der Handel erkennt, dass Verbraucher zunehmend umweltfreundliche Verpackungen bevorzugen: Pfandsysteme und Recyclingkennzeichnungen helfen dabei, den Kreislauf zu schlie\u00dfen. MM-Fallstudien (z. B. Kartonl\u00f6sungen mit 100 % Recyclingfasern) zeigen, dass Markenleistung und Nachhaltigkeit sich nicht gegenseitig ausschlie\u00dfen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wie MM-Nachhaltigkeitsexperten in einem<a href=\"https:\/\/mm.group\/de\/news\/board-paper\/ohne-recyclingkarton-gibt-es-keine-kreislaufwirtschaft\/\"> aktuellen Interview zur PPWR und zur Herausforderung, Lightweighting-Anforderungen mit Recyclingf\u00e4higkeit in Einklang zu bringen<\/a>, betonten, <strong>sind Zusammenarbeit und Transparenz entscheidend:<\/strong> Der steigenden Nachfrage nach kreislauff\u00e4higen Verpackungen gerecht zu werden bedeutet, entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette gemeinsam auf Basis belastbarer Daten und Innovationen zu arbeiten.<\/p>\n<\/div>\n  <\/div>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":99579,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[306],"tags":[],"category-news":[320],"class_list":["post-99607","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-packaging","category-news-nachhaltigkeit"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=99607"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99613,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99607\/revisions\/99613"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=99607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=99607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=99607"},{"taxonomy":"category-news","embeddable":true,"href":"https:\/\/mm.group\/de\/wp-json\/wp\/v2\/category-news?post=99607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}