Das nächste Kapitel der Waschmittelverpackung: Für eine stärker kreislauforientierte Zukunft
Henkel – eine Marke, die in Haushalten weltweit bekannt ist – schrieb 1907 Geschichte mit der Entwicklung und Einführung des ersten selbsttätigen Waschmittels.
Heute kennen wir diese Haushaltsmarke noch immer unter dem Namen Persil. Damals wurde Waschmittel in einer einfachen Papiertüte verpackt – weit entfernt von den komplexen, kunststoffbasierten Verpackungslösungen, die wir heute kennen. Gleichzeitig werfen die bei Waschpulvern und Flüssigwaschmitteln häufig eingesetzten Materialverbunde zunehmend ökologische Fragen auf, die über ihre funktionalen Vorteile hinausgehen.
Hatte Henkel also schon damals die richtige Idee? Sind wir heute wieder am Ausgangspunkt angelangt – und ist eine faserbasierte Verpackung die Antwort?
Kurz gesagt: ja.
Dank moderner Entwicklungen im Bereich der faserbasierten Verpackungstechnologie können solche Materialien heute das Gewicht handelsüblicher Waschmittelverpackungen für den privaten und gewerblichen Gebrauch zuverlässig tragen.
Anstelle von Kunststoffgriffen und Metallnieten, die für Verbraucher nur schwer zu entfernen und für Recyclinganlagen (MRFs – Material Recovery Facilities) schwierig zu trennen sind, können faserbasierte Griffe direkt in die Kartonverpackung integriert werden. Bei entsprechender Konstruktion können sie Lasten von bis zu 7 kg sicher tragen.
Kein zusätzlicher Aufwand für Verbraucher. Keine vollständig recyclingfähigen Kartonverpackungen, die aufgrund schwer trennbarer Komponenten aus den Recyclingströmen aussortiert und letztlich auf der Deponie landen.
Waschmittelverpackungen haben eine neue, passende Lösung gefunden.
PPWR und EPR: Gesetzliche Anforderungen erfüllen
Ein wesentlicher Vorteil faserbasierter Verpackungen: Sie machen es Waschmittelmarken deutlich einfacher, aktuelle und zukünftige gesetzliche Anforderungen im Rahmen der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) und der EPR (Extended Producer Responsibility) zu erfüllen.
Werden weiterhin Materialverbunde, nicht recyclingfähige Verpackungsformate und mehrschichtige Kunststoffverpackungen eingesetzt, kann dies erhebliche finanzielle Auswirkungen haben und sich auch auf Absatz und Markenimage auswirken.
Für Waschmittelmarken ist der Umstieg auf eine faserbasierte Kartonverpackung daher nicht nur eine Frage der Nachhaltigkeit – er ist auch wirtschaftlich sinnvoll.
Schließlich hat es für Henkel schon einmal funktioniert.
Faserbasierte Innovation beginnt bei MM Packaging
Für Waschmittelmarken gibt es jedoch noch eine weitere Herausforderung, die wir bisher nicht betrachtet haben: Dosierbecher aus Kunststoff.
Wenn Marken bis 2030 einen Mindestanteil von 90 % Kartonmaterial erreichen sollen, würden viele herkömmliche Waschmittelverpackungen mit integriertem Kunststoff-Dosierbecher diese Anforderungen bereits heute nicht erfüllen.

Hier kommt EcoBox ins Spiel.
EcoBox ist eine Innovation von MM Packaging und besteht zu 95 % aus faserbasiertem Material. Der Dosierlöffel ist direkt in das Kartondesign integriert. Er lässt sich einfach zu einer Löffelform formen und kann nach Gebrauch gemeinsam mit der Waschmittelverpackung im Haushaltsrecycling entsorgt werden.
Jede neue Verpackung enthält standardmäßig einen neuen Dosierlöffel sowie einen integrierten faserbasierten Griff und einen aufklappbaren Verschluss mit Tear-Strip-Funktion.
Als globaler Anbieter und Spezialist für faserbasierte Verpackungslösungen konnten wir dank unserer umfassenden Engineering- und Technologiekompetenz einen integrierten faserbasierten Griff entwickeln, der Lasten von bis zu 7 kg sicher tragen kann.
Auch für Waschmittelmarken bietet EcoBox einen entscheidenden Vorteil: Die Verpackung ist vollständig mit bestehenden Produktionslinien kompatibel.
Man könnte sagen: Das passt einfach perfekt.
Laden Sie unser Whitepaper herunter, um mehr über die Zukunft faserbasierter Waschmittelverpackungen zu erfahren und zu entdecken, wie EcoBox dabei unterstützen kann, Ihre Anforderungen an ein kreislauforientiertes Verpackungsdesign zu erfüllen.