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MM Group

ESG-Richtlinien als Basis für starke Lieferantenpartnerschaften

Da die Anforderungen an Nachhaltigkeit stetig steigen, richten Unternehmen ihren Blick zunehmend über die eigenen Betriebsabläufe hinaus, um entlang ihrer Lieferketten einen positiven Beitrag zu leisten. Während die Reduktion von Emissionen in der Produktion weiterhin wichtig ist, entsteht ein erheblicher Teil der Umweltauswirkungen vorgelagert in der Wertschöpfungskette. Daher ist die Zusammenarbeit mit Lieferanten von zentraler Bedeutung.

Eine robuste ESG-Richtlinie schafft den Rahmen für mehr Transparenz, eine stärkere Zusammenarbeit mit Lieferanten und fundiertere Entscheidungen. Durch gemeinsames Handeln können Unternehmen die Datenqualität verbessern, ihre Widerstandsfähigkeit stärken und Fortschritte bei ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen.

Warum Lieferanten für eine erfolgreiche ESG-Strategie wichtig sind

Wer verstehen möchte, was ESG bedeutet, muss erkennen, dass Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte über die eigenen Unternehmensgrenzen hinausreichen. Lieferanten spielen eine wichtige Rolle bei der Materialbeschaffung, den Treibhausgasemissionen und verantwortungsvollen Geschäftspraktiken entlang der Lieferkette.

The photovoltaic system at MM Frohnleiten forms part of MM’s broader decarbonisation activities.
Die Photovoltaikanlage von MM Frohnleiten ist Teil der umfassenderen Dekarbonisierungsaktivitäten von MM.

Wie ESG-Richtlinien die Zusammenarbeit mit Lieferanten stärken

Für viele Unternehmen machen Scope-3-Emissionen den größten Anteil ihres CO₂-Fußabdrucks aus. Diese Emissionen entstehen häufig durch eingekaufte Materialien, Transporte und Aktivitäten von Lieferanten.

Durch die Zusammenarbeit mit wichtigen Lieferanten können Unternehmen die Qualität ihrer Emissionsdaten verbessern, Möglichkeiten zur Verringerung von Umweltauswirkungen identifizieren und eine präzisere ESG-Berichterstattung auf Basis konsistenter und belastbarer Daten unterstützen.

Bei MM ist die Einbindung von Lieferanten Teil einer umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie, die auf das Management von Scope-3-Emissionen und die Förderung der Kreislaufwirtschaft in der faserbasierten Verpackungsindustrie ausgerichtet ist. Das Unternehmen hat sich Ziele gesetzt, um wichtige Lieferanten bei der Emissionsreduktion einzubinden, ESG-Bewertungen entlang der Lieferkette auszuweiten und die Erfassung primärer Lieferantendaten zur Unterstützung von Transparenz und fundierten Entscheidungen zu verbessern.

Wie ESG-Richtlinien zirkuläre Materialkreisläufe unterstützen

Eine starke ESG-Richtlinie kann Unternehmen zudem dabei unterstützen, die Zusammenarbeit bei Materialinnovationen, Beschaffungspraktiken und der Produktentwicklung zu stärken.

Lieferantenpartnerschaften als Treiber für innovative Verpackungslösungen

Die Einbindung von Lieferanten ermöglicht es Unternehmen, eng mit ihren Partnern bei Materialauswahl und Verpackungsdesign zusammenzuarbeiten. Bei faserbasierten Verpackungen kann dies beispielsweise die verstärkte Nutzung von Recyclingfasern, die Unterstützung zertifizierter Rohstoffe oder die Entwicklung von Verpackungen umfassen, die mit etablierten Recyclingsystemen kompatibel sind.

Diese gemeinsamen Anstrengungen tragen zu einer effizienten Nutzung von Faserressourcen bei und stellen gleichzeitig sicher, dass die Leistungs- und Qualitätsanforderungen von Marken und Verbrauchern erfüllt werden. Darüber hinaus können sie Innovationen und kontinuierliche Verbesserungen fördern.

Um Glaubwürdigkeit zu gewährleisten, sollte die Nachhaltigkeitskommunikation transparent, präzise und faktenbasiert sein. Klare und belastbare Aussagen helfen Unternehmen dabei, Fortschritte korrekt darzustellen und das Risiko von Greenwashing zu reduzieren.

 

Wie ESG-Richtlinien Transparenz und Resilienz fördern

Da sich nachhaltigkeitsbezogene Gesetze und Berichtspflichten kontinuierlich weiterentwickeln, sind Unternehmen zunehmend auf Informationen aus ihren Lieferketten angewiesen.

Transparenz schafft langfristigen Mehrwert

Eine wirksame ESG-Richtlinie hilft Lieferanten dabei, gemeinsame Ziele zu verstehen, und unterstützt gleichzeitig einheitlichere Ansätze bei Datenerhebung, Beschaffung und Governance. Dadurch können Berichtsprozesse gestärkt, die Vorbereitung auf neue Anforderungen verbessert und mehr Transparenz entlang der Lieferkette geschaffen werden.

Über die Berichterstattung hinaus kann mehr Transparenz entlang der Lieferkette dabei helfen, Effizienzpotenziale zu identifizieren, Innovationen zu fördern und die langfristige Widerstandsfähigkeit von Unternehmen zu stärken.

Auch unabhängige Bewertungen unterstreichen die Bedeutung einer transparenten Nachhaltigkeitsleistung. Die CDP Triple-A-Auszeichnung von MM in den Bereichen Klima, Wälder und Wassersicherheit spiegelt den Ansatz des Unternehmens im Umweltmanagement und in der Nachhaltigkeitsberichterstattung wider.

Responsible resource management is an important element of a strong ESG policy.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist ein wichtiger Bestandteil einer starken ESG-Richtlinie.

Letztlich liegt die Verantwortung für eine nachhaltigere Wertschöpfungskette nicht bei einem einzelnen Unternehmen. Sie beruht auf starken Partnerschaften, gemeinsamer Verantwortung und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Durch die Einbindung von Lieferanten über eine klar definierte ESG-Richtlinie können Unternehmen Transparenz verbessern, das Management von Scope-3-Emissionen unterstützen und die Zusammenarbeit bei zirkulären Materialpraktiken stärken.