Neue kontinuierliche Zellstoffkochtechnologie in MM Kwidzyn, rund ein Drittel weniger CO₂-Emissionen in der Produktion
Wer Zellstoff, Verpackungskraftpapier, ungestrichene Feinpapiere oder Karton einkauft, achtet auch darauf, wie diese Materialien hergestellt werden – vom Ressourceneinsatz bis zu den CO₂-Emissionen.
MM Board & Paper hat die Investition in eine kontinuierliche Zellstoffkochanlage bei MM Kwidzyn im Norden Polens abgeschlossen. Der neue, bereits in Betrieb genommene Zellstoffkocher wird den Holzverbrauch reduzieren und in Verbindung mit begleitenden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz die CO₂-Emissionen des integrierten Werks senken. Das Projekt ist ein weiterer Schritt in der langfristigen Entwicklung des Standorts.
Effizienterer Holzeinsatz in der Zellstoffproduktion
Der neue kontinuierliche Zellstoffkocher ist Teil der Zellstoffproduktion im integrierten Werk von MM Kwidzyn. Darin werden Holzhackschnitzel gekocht, um Zellstoff zu gewinnen.
Die neue Technologie soll den jährlichen Holzverbrauch bei gleichbleibender Produktionsmenge um rund 50.000 m³ reduzieren.

Weniger CO₂-Emissionen in der Produktion
In Verbindung mit begleitenden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz wird durch die Investition eine Senkung der jährlichen CO₂-Emissionen um etwa 100.000 Tonnen erwartet. Das entspricht einem Rückgang der CO₂-Emissionen des integrierten Werks um rund ein Drittel. Das Projekt leistet so einen Beitrag zum Dekarbonisierungspfad des Standorts.
Filip Drofiak, Geschäftsführer von MM Kwidzyn, erklärt: „Die kontinuierliche Zellstoffkochtechnologie ist eine wichtige Investition in die Zukunft von MM Kwidzyn. Sie verbindet, worauf es uns besonders ankommt: einen effizienten Ressourceneinsatz, eine wettbewerbsfähige Produktion und einen schrittweise geringeren CO₂-Fußabdruck unserer Produkte für unsere Kunden.“
Ein Beitrag zu einem geringeren CO₂-Fußabdruck der Produkte
Die Investition trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck der am Standort hergestellten Karton-, Papier- und Zellstoffprodukte zu verringern.
Markus Nöcker, VP Sales UFP & PKP bei MM Board & Paper, ergänzt: „Unsere Kunden benötigen verlässliche Materialien und möchten zunehmend verstehen, welche Umweltauswirkungen mit deren Herstellung verbunden sind. Diese Investition soll die Ressourceneffizienz weiter steigern und die kontinuierliche Optimierung unserer Produktionsabläufe unterstützen. So schaffen wir langfristigen Mehrwert für unsere Kunden.“
MM Kwidzyn produziert Frischfaserkarton, Verpackungskraftpapier, ungestrichene Feinpapiere, Moulded Pulp und NBSK-Marktzellstoff.

Erfahren Sie mehr über Karton, Papier und Zellstoff von MM Kwidzyn
FAQ
Ein kontinuierlicher Zellstoffkocher kocht Holzhackschnitzel unter Einsatz von Chemikalien, um die Fasern für die Zellstoffherstellung voneinander zu lösen. Die Holzhackschnitzel durchlaufen den Kochprozess dabei kontinuierlich.
Die neue Technologie soll den jährlichen Holzverbrauch bei gleichbleibender Produktionsmenge um rund 50.000 m³ reduzieren.
In Verbindung mit begleitenden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz soll die Investition die jährlichen CO₂-Emissionen von MM Kwidzyn um etwa 100.000 Tonnen senken. Das entspricht rund einem Drittel der CO₂-Emissionen des integrierten Werks.
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